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Um mit Windows ein Heimnetzwerk einzurichten, müssen die betreffenden Computer zunächst miteinander verbunden werden. Dies kann entweder per Ethernet-Kabel, über den Switch in einem Router oder über einen W-LAN-Access Point geschehen. Die Einrichtung funktioniert bei allen Arten auf dieselbe Weise.

Das richtige Protokoll für das Heimnetzwerk auswählen

Über das TCP/IP läuft größtenteils der Datenverkehr im Internet. Um dieses zu nutzen, muss TCP/IP auf jedem PC installiert sein. Mittlerweile stehen die Version 4 und die Version 6 zur Verfügung, wobei derzeit ausschließlich die Version 6 genutzt wird. Das Protokoll IPX/SPX wird nur in ganz seltenen Fällen in einem Heimnetzwerk bei älteren Spielen genutzt, wird aber sonst nicht benötigt. Bis zu Windows Vista eignete sich das Protokoll NetBEUI sehr gut zur Einrichtung kleiner Netzwerke. Mit der Vista Einführung wurde es allerdings nicht mehr installiert, sodass eine Nutzung keinen Sinn mehr macht.

Heimnetzwerk selbstgemacht – Die TCP/IP Einstellungen

Durch Verwendung von TCP/IP wird den einzelnen Computern im Heimnetzwerk über einen DHCP-Server automatisch eine IP-Adresse zugeteilt. Es sind dann in der Regel keine Änderungen notwendig, da die Option „IP-Adresse automatisch beziehen bereits voreingestellt ist. Steht kein DHCP-Server zur Verfügung, müssen allerdings die IP-Adressen manuell eingetragen werden. Diese können grundsätzlich in einem Heimnetzwerk frei gewählt werden. Dies kann jedoch zu Problemen führen, sobald eine Verbindung zum Internet hergestellt wird. Deshalb sollten nur IP-Adressen aus einem privaten Adressbereich gewählt werden.

10.0.0.0 – 10.255.255.255
172.16.0.0 – 172.31.255.255
192.168.0.0 – 192.168.255.255

Die ersten drei Zahlen sollten dabei immer gleich sein und nur die letzte Ziffer verändert werden. Wichtig ist das bei den IP-Adressen die Ziffer 0 bzw. die 255 nicht vorkommen darf. Im Feld Subnetzmaske wird bei kleineren Netzwerken generell 255.255.255.0. eingegeben. Bei Netzwerken ohne Internetzugang müssen im Feld DNS-Server keine Angaben gemacht werden. Für den Fall, dass ein Zugang zum Internet besteht, gib man entweder die Nummer des DNS-Servers vom Provider oder die IP-Adresse des betreffenden Routers ein.

Arbeitsgruppen im Heimnetzwerk

Arbeitsgruppen werden verwendet, um größere Netzwerke in kleine übersichtliche Gruppen einzuteilen. Wir nur ein kleineres Heimnetzwerk erstellt, lässt man die angeschlossenen Computer einfach in einer Arbeitsgruppe.

Sicherheit im Heimnetzwerk: Benutzer und Passwörter

Ab Windows NT ist es erforderlich, sich bei Windows anzumelden selbst wenn der PC nicht an ein Netzwerk angeschlossen ist. Hierzu muss vorab ein Benutzerkonto eingerichtet werden. Ohne Benutzerkonto erhält man keinen Zugriff auf das Netzwerk. Bei Windows Vista und Windows 7 wird automatisch ein Benutzerkonto angelegt. Falls noch nicht geschehen, muss hierzu noch ein Passwort eingerichtet werden.

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